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Unter Print Design versteht man das Erstellen und Gestalten von Druckprodukten. Dazu gehört der Akzidenzsatz, also das Entwerfen eines wieder erkennbaren Corporate Design. Das kann auf einem Blatt Papier verwandt werden, wie Visitenkarten, Briefpapier, Flyern oder aber auch bei Produktion wie Zeitschriften, Zeitungen, Katalogen und Büchern. Der Designer bespricht mit dem Auftraggeber welches Produkt erzeugt werden und welchen Inhalt es aufweisen soll. Eine genaue Analyse der Zielgruppe ist erforderlich, damit das Layout auf die Erwartungen und Ansprüche der Zielgruppe abgestimmt werden kann. Eine Kostenanalyse wird zusammen mit dem Kunden vorgenommen um zu entscheiden, ob das zu erstellende Produkt ein-, zwei- oder vierfarbig gedruckt werden sollen. Die Farbigkeit ist ein entscheidender Faktor bei den Druckkosten. Auch die Auswahl der Papierart und der Bindung, sowie die Höhe der Auflage, sollten gleich zu Beginn besprochen und verbindlich festgelegt werden. Einige Grundregeln des Print Designs erleichtern das Anfertigen des Grundlayouts. Der Textinhalt wird in aller Regel vom Auftraggeber geliefert. Bildmaterial wird vom Designer aus Bilddatenbanken ergänzt. Die Schriftart und die Schriftgröße sollen die Aussage des Print-Produktes unterstützen. Print-Produkte werden grundsätzlich mit Layout-Programmen wie Adobe InDesign oder QuarkXPress am Computer gestaltet. Hat der Print Designer den ersten Entwurf abgeschlossen, leitet er ihn dem Auftraggeber als PDF-Datei oder als Proof zu, damit dieser Änderungswünsche oder Korrekturen vornehmen kann. Nach Freigabe des letzten Korrekturabzugs durch den Auftraggeber werden die Daten elektronisch an die Druckerei geschickt. Vorab wird geprüft, welche Druckerei das Produkt am preisgünstigsten und qualitativ einwandfrei drucken und nach den Wünschen des Kunden weiterverarbeiten – z. B. binden, Versand - kann. |




Print Design

